2014-10-19 Jagst, Abpaddeln von Krautheim nach Berlichingen

Bericht Abpaddeln 2014

Wie üblich fand auch in diesem Jahr wieder unser traditionelles Abpaddeln am 19.10.2014 statt. Es hat sich eine recht große Gruppe eingefunden, um dabei zu sein. Es waren auch zwei neue Mitglieder vom Schnupperpaddeln dabei.

Geplant war eine Paddeltour auf der Jagst von Neudenau bis in den Neckar. Weil aber der Wasserstand auf der Jagst so gut war, haben wir uns entschieden das Stück zwischen Krautheim und Berlichingen zu paddeln.

Dieses Stück liegt weiter oben und hat normalerweise so wenig Wasser, dass es nicht gepaddelt werden kann. Darum ergriffen wir diese Chance, luden die Boote auf die Autos und fuhren direkt los in Richtung Jagst. Am Ausstieg angekommen hieß es dann wieder: Umziehen, ein Auto mit den Sachen dort lassen und mit den restlichen Autos und Booten auf zum Einstieg. Dort ging die Tour auch gleich los.

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Die Jagst ist auf diesem Abschnitt recht abwechslungsreich. Mal fährt man auf fast stehendem Wasser und dann gibt es auch einige Stromschnellen, wo sogar kleine Wellen warten.

Nach einigen Kilometern und Stromschnellen kam auch schon das erste Wehr in Sicht. Dieses Wehr konnten wir gut über eine Fischtreppe umfahren. Da diese aber ziemlich steinig war, mussten wir schon schauen, wie wir da runter kommen ohne hängen zu bleiben.

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Dahinter war wieder alles beim alten: ruhige Abschnitte und Stromschnellen im Wechsel.

Auf einer Wiese machten wir dann unsere Pause. Da die Wiese flach in den Bach abfällt war das Aussteigen überhaupt kein Problem. Jeder ist schnell raus gekommen.

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Nach einer schönen langen Pause, die bei dem schönen Wetter richtig Spaß gemacht hat und einer guten Stärkung, ging es wieder los auf den Bach.

Nach einigen Kilometern bei guter Strömung kam wieder einmal ein Wehr in Sicht. Diese war auch wieder über eine Fischtreppe befahrbar, aber man konnte genauso gut über das Wehr direkt fahren.

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Nun war es auch nicht mehr weit bis zum Ausstieg. Die letzten Kilometer vergingen dank guter Strömung recht schnell. Als dann wieder ein Wehr kam, dachten wir zunächst, dass wir noch weiter mussten, aber dann haben wir, wegen eines Fußballspiels auf einer Wiese, gemerkt, dass wir hier raus mussten.

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Nach dem Aussteigen war wieder umziehen und Autos holen angesagt. Nachdem die Boote dann verstaut waren, wollten wir zum Abschluss noch etwas essen gehen. Ein paar Orte weiter fanden wir einen netten Biergarten, in dem man Flammkuchen essen konnte.

Anschließend ging es zurück zum Bootshaus und somit war diese Tour auch wieder vorbei.

Resümee

Es war wie immer ein sehr schöner Ausflug in einer sehr schönen Gegend. Da dieser Abschnitt der Jagst nicht so oft genug Wasser hat, als die Abschnitte etwas weiter unten, hat es sich gelohnt, dass wir die Gelegenheit genutzt haben.

Gefahrene Kilometer: 18

2014-09-28 Rhein, Abpaddeln des Sportkreises Mannheim

Auch wenn die Veranstaltung "Abpaddeln des Sportkreis Mannheim" heißt, so waren neben Mannheimer Kanuten, auch viele Kanten anderer Kreise und Landesverbänden am Start. Denn dies war eine der letzten Gemeinschaftsfahrten der Saison 2013/2014 gewesen und damit für einige die letzte Chance die Bedingungen für das Wanderfahrerabzeichen (Bronze, Silber oder Gold) zu erfüllen. Entweder durch die Teilnahme an einer Gemeinschaftsfahrt oder die erforderliche Kilometerzahl zu kompletieren. Doch für die meisten war es eine Gelegenheit in der Gemeinschaft mit anderen Paddler zu paddeln. Und die Vorraussetzungen waren nicht schlecht, die Sonne schien, der Himmel war blau, es war warm, es blies kein Wind den Rhein stromauf und der Rhein führte gut Wasser.

Um 10.30 begrüße Gerhard Maier die große Schar der Paddler am Vereinsheim der Huttenheimer Paddler und schickte uns auf die Reise. Fast alle Bootstypen waren vertreten. Einer und Zweier, Zweier mit und ohne Hundeluke, Wildwasser- und Wanderboote, Seekajaks und Abfahrtsboote, Canadier vom Einer bis zum Mannschaftskanadier. Nach ca. 25km konnte man beim WSV Brühl rasten. Sie luden ein zu Suppe, Würstchen und kühlen Getränken. Einigen Kanuten schindeten bereits auf der ersten Hälfte weitere drei Kilometer heraus, indem sie den Ketscher Altrhein befuhren. Die Streckenlänge der zweiten Hälfte wurde in erster Linie bestimmt, an welchem Bootshaus man aufhören wollte. Den im Gegensatz zum Nikolauspaddeln gab es keinen gemeinsamen Ausstieg. Bis zu den Neckarauer Paddler waren es nur noch 9 km gewesen. Doch wir Glück, denn unsere Shuttleservice zurück nach Huttenheim war ein Paddler des MKG, somit unser Ziel das Bootshaus des MKG am Neckar gewesen und wir konnten im Gegensatz zu den Neckarauer sogar ca. 18 weitere Kilometer paddeln. Doch einigen war dies noch zu wenig gewesen und sie schindeteten weitere Kilometer heraus, z.B. durch ein Rundfahrt durch den Mühlauhafen (angeblich verfahren) oder am Ziel erst nochmal den Neckar hoch und wieder zurückpaddeln ("kein Mitpaddler hat mir ein Zeichen gegeben,dass hier der Ausstiewg war"). Doch auch wenn einige Kurzstreckenpaddler an ihre Leistungsgrenze gebracht wurden, so fand nicht nur ich: "Das war ein schöner Paddeltag!".

Teilnehmer

  • Michael B.
  • Volker G.
  • Manfred R.-K.

Strecke

Rhein von Huttenheim bis zum MKG (ohne Ketscher Althrein, ohne Mühlauhafenrundfahrt und ohne Neckar Hoch-und-Zurücktour) 47km

Vereinskilometer

  • 150km

Resumee

Der Rhein ist nicht trivial, aber er macht Spaß, besonders wenn die Sonne scheint, es warm ist und kein Gegenwind bläst. 50Kilometer Rhein ist auch für Nichtmittelstreckenerprobte machbar, aber wer nicht 50 Kilometer paddeln will, braucht keine zusätzlichen Kilometer schinden oder einfach einen früheren Ausstieg wählen, als obersten Ausstieg wäre da das Bootshaus des WSV Brühl, bei dem wir wieder gut und günstig verköstigt wurden. Auf jeden Fall mir hat die Tour gefallen.

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2014-08-22 bis 24 Freundschaftsfahrt

Ursprünglich war es als Nostalgiefahrt gedacht gewesen, doch da die immer mehr der teilnehmenden Paddler mit neueren Booten mitpaddelten, wurde die Nostalgiefahrt umgetauft in Freundschaftsfahrt. Vor 19 Jahren fand die erste Freundschaftsfahrt in Saarbrücken statt, genau wie in diesem Jahr.

Die meisten Paddler reisten bereits am Freitag an, schlugen ihr Lager (Zelt, Wohnwagen oder -mobil) auf dem Gelände der Kanuwanderer Saarbrücken auf und ließen sich je nach Lust und Laune mit Gulasch versorgen.

Samstag standen zwei verschiedene Abschnitte der Saar zur Auswahl:

  • Die nichtschiffbare französische Saar von Saaralbe bis Saareinsming, 23 km
  • Die schiffbare Saar von Burbach (Saarbrücken) bis Saarlouis, 22 km

Die Wettervorhersage meldete typisches Paddelwetter an: nass, der Wasserstand der französischen Saar sollte nicht der Beste sein und es sollten nicht alle Wehr unbedingt fahrbar sein. Deshalb entschied Hannah und ich mich auf der Saar zu paddeln.

Der Himmel war bewölkt, die Temperaturen nicht gerade sommerlich, aber es war trocken als wir direkt neben dem Vereinsgelände in die Boote stiegen. Nach wenigen Metern folgte betreits die erste von zwei Schleusen, in der wir auch geschleust wurden. Die Strömung der Saar war kaum merklich, es regnete öfters, das Paddeltempo war (sehr) gemütlich, und die Ufer meistens mit Bäumen gesäumt. Pünktlich zur Mittagspause, die wir hinter der zweiten Schleuse hatten, hellte der Himmel auf und die Sonne kam heraus. Aber überpünklich begann es aber auch wieder zu nieseln, als wir die Fahrt bis nach Saarlouis fortsetzten. Die Fahrt verlief problemlos, das Aussteigen fasst auch. Lediglich ein Paddler rutschte am Ausstieg auf seinen Füssen die Schräge am Ufer herab und kühlte seine untere Körperhälfte in den Fluten der Saar ab.

Abends schwenkte der Schwenker Schwenker oder für alle die nicht dem saarländisch mächtig sind: Der Grillmeister grillt auf dem Schwenkgrill Steaks. Leider war das Wetter abends nicht optimales Grillwetter, es war naß und kalt. So dass nur die extrem Wasserdichten lange sitzen blieben.

Am nächsten Morgen überraschte uns die Sonne und wieder standen zwei Flußabschnitte zur Wahl:

  • Die Saar von Großblittersdorf bis Burbach (Saarbrücken), 14km
  • Die Nied von Freistroff bis guerstling, 15km

Wir hatten uns diesmal für die Nied entschieden, einen Kleinfluß mit mäßiger Strömung (aber Strömung) und drei Wehren mit gut fahrbaren, spaßigen Bootsrutschen. Ich glaube es lag nicht nur an der Strömung, dass wieder die Paddelgeschwindigkeit (sehr) gemütlich war. Doch bis auf einen Zweifachschwimmer fand jeder die Nied, schön.

Teilnehmer

  • Hannah G.
  • Volker G.
  • Manfred R.-K.

Vereinkilometer

  • 112 km

Resumee

Wegen der schiffbaren Saar würde ich nicht unbedingt nach Saarbrücken fahren. Obwohl alle Bäche mit der Loisach verglichen werden, so muss ich doch sagen die Ähnlichkeit zum Neckar war deutlich größer. Die Nied fand nicht nur ich reizvoll und gerne hätte ich von diesem Fluß mehr kennengelernt.

Die Veranstaltung war gut organisiert und wenn man das Wetter vom Samstag ausklammert, richtig schön gewesen.

Mal schauen wohin uns die Freundschaftsfahrt 2015 bringt.

 

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