Zum elften Mal veranstaltete der Kanuclub Unkel seine mittlerweile traditionelle Rheinlangstreckenfahrt durch das Weltkulturerbe Mittelrheintal von Geisenheim bis Unkel vorbei an Rüdesheim, Bingen, dem Mäuseturm, Pfalzgrafenstein der Loreley, St. Goar, Koblenz mit dem deutschen Eck und weiterer namhafter Städte und Burgen.
Morgens um 8°° traf man sich in Geisenheim, wobei zum Anreisen entweder der Shuttleservide des KC Unkel oder wie ich das eigene Kajak genutzt wurde. Nachdem die Boote abgeladen, die Pausenverpflegung und -Getränke verstaut, kräftig Sonnencreme aufgetragen war, starteten wir nach Jörgs Begrüßungs- uns Rede für das Verhalten auf Schiffahrtsstraßen unsere Fahrt. Schnell gesellte sich noch ein 14. Fahrer hinzu. Die 14 Einer: Seekajaks oder Tourenboote und ein Faltboot paddelten in überschaubaren Gruppengrößen bei strahlendem Sonnenschein, wolkenlosem, blauen Himmel, einer guten Strömung und leider einem gelegentlichen kräftigen Gegenwind den Rhein unter den Augen des am Ufer mitfahrenden Begleitservice den Rhein hinab. Vor der Loreley war von den Hungersteinen nichts zu sehen gewesen, dafür standen dort beeindruckende Wellen und die Strömungsverhältnisse waren nicht unbedingt etwas für Anfänger. Doch jeder der vernünftig im Boot saß, konnte sich am Wildwasserfeeling erfreuen.
Da an diesem Tag auch Rhein in Flammen veranstaltet wurde, hatte man, wegen einer Sperrung, leider nicht bis zum Sonnenuntergang Zeit das Bootshaus des KC Unkel per Paddeln zu erreichen. Trotzdem schafften es 5 Paddler die 112km lange Strecke zu bewältigen. Andere stiegen an ihrem stromaufwärts liegendem Bootshaus aus oder nutzten den Begleitservice, um sich zum Bootshaus bringen zu lassen. Abends wurde beim gemeinsamen Grillen der Abend ausklingen gelassen.
Am nächsten Morgen verabschiedete man sich nach einem reichhaltigen "Heldenfrühstück" bevor man mit dem Auto oder Kajak abreiste.

Resumee:
Um für die Gemeinschaftfahrt, trotz Anreise mit dem Kajak, fit zu sein, nahm ich mir 2 Tage Zeit für die Strecke von Feudenheim bis Geisenheim. Doch ich stellte dabei fest, es wäre auch an einem Tag gut möglich gewesen.
Ein großes Lob wieder an den KC Unkel, der die Rheinlangstreckenfahrt (Rheinmarathon) perfekt geplant und ausgeführt hatte. Schade dass diesmal wegen Terminüberschneidungen oder allgemeiner Unlust nur wenige dem Aufruf zu dieser Gemeinschaftfahrt gefolgt waren.

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