Zweieinhalb Wochen nach dem offiziellen Frühlingsanfang, gab es endlich Sonne, blauen Himmel und milde Temperaturen, die viele Menschen aus den Stuben lockten und inbesondere Paddler auf die Bäche. In unserem Fall auf den Schwarzbach.

In Neidenstein setzten wir in den rechten Arm des Schwarzbaches, den Mühlbach ein. Die Strömung war flott und wie bereits erwähnt schien die Sonne, der Himmel war blau und es war warm. Was will man mehr? Vielleicht eine gute Technik zum Aussteigen aus dem Kajak. Denn nicht alle schafften es trocken ans Land zu kommen, um das Wehr in Eschelbronn zu umtragen. Bis zur Mündung gab es noch kleine Schwallstrecken und eine Pegelschwelle die uns etwas Wildwasserfeeling bis zur Mündung in die Elsenz bescherten. Baumhindernisse gab es fast keine und die wenigen konnten im Boot sitzend überwunden werden. Das Elsenzwehr in Meckesheim brauchten wir nicht umtragen, da der Wasserstand ausreichend war, um es über den Überlaufkanal, wenn auch mit Steinerutsche, umfahren zu können. Als wir nach weiteren fünf Kilometern in Mauer ausstiegen unds die lokale Bevölkerung mit gefundenen Bällen versorgt hatten, waren wir froh gewesen den ersten frühlingshaften Tag zum Paddeln genutzt zu haben.

Teilnehmer

Manfred, Berta, Lorenz, Jan G., Volker G.

Strecke

  • Neidenstein bis Mauer 16 km
  • Vereinskilometer: 80 km

Resumee

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Der Schwarzbach ist bei ausreichendem Wasserstand, den er meistens hat, als Kleinfluss zu empfehlen und wenn das Wetter noch mitspielt, wie bei uns, dann ist er doppelt schön.

Aber: Wieder hat sich bewiesen, dass das Ein- und Aussteigen in unserem Verein noch Verbesserungspotential hat.